Autoklaven – was verbirgt sich dahinter?

Mit Autoklave ist die Sterilisation von Instrumenten und anderen Gerätschafen gemeintDie Autoklave wird bei der Materialprüfung und Qualitätssicherung eingesetzt. So kann man aufschlüssige Informationen über Formbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Alterungsverhalten, Druckbeständigkeit, Langzeitverhalten & Lebensdauer sowie Beschichtungsqualität sammeln.

Einsatz in Pharmazie und Biologie

Die Autoklave ist auch in der Mikrobiologie gut aufgehoben. In diesem Sektor will man in erster Linie Krankheitserreger und Keime identifizieren. Nährböden anlegen, kontaminierter Müll deaktivieren oder Flüssigkeiten autoklavieren sind dabei nur einige Möglichkeiten einer Autoklave. Diese ganzen Arbeitsschritte können direkt auf der Laborbank durchgeführt werden, da ein Autoklav keinen großen Platz beansprucht. Somit sind die Behälter, Gefäße oder Instrumente schnellstens sterilisiert und man kann problemlos und zeitnah weiterarbeiten. Die Pharmazie ist ebenfalls ein Arbeitsbereich, in der eine Autoklave oft zum Einsatz kommt. Denn seitdem ist es kinderleicht Augentropfenfläschchen oder komplizierte Instrumente zu sterilisieren. Die einfache und sichere Bedienung sowie das robuste Gehäuse machen eine Autoklave zu einem nützlichen sondern auch sicheren Gehilfen.

Verfahren bei der Autoklave

Mithilfe von gespanntem und gesättigtem Wasserdampf werden während der Sterilisation Keime und Bakterien restlos vernichtet. Die bei der Kondensation des Wasserdampfes am Sterilisiergut freigesetzte Energie, sorgt für eine irreversible Schädigung der Mikroorganismen. Laut neuester Stand der Technik ist das die derzeit sicherste Sterilisationsmethode. Der Prozess einer Autoklave unterscheidet sich dabei in 4 Abschnitte (Steigzeit, Ausgleichszeit, Sterilisationsphase, Abkühlphase). Der Innenraum einer Autoklave wird entlüftet. Das nennt man die Steigzeit Der gesättigte und gespannte Wasserdampf verdrängt dabei die atmosphärische Luft. Nach dem vollständigen Entlüften (durch fraktioniertes Entlüften oder dem Strömungsverfahren) wird das Entlüftungsventil geschlossen. Die nächste Phase nennt sich Ausgleichszeit. Diese Zeitphase ist von Nöten damit das zu sterilisierende Objekt überall auf die benötigte Temperatur gebracht werden kann. Erst dann beginnt die Sterilisationsphase. Die ist jeweils unterschiedlich abhängig von der Keimbelastung und Sterilisationstemperatur. Die Abkühlphase beginnt nach der Sterilisationszeit und leitet somit das Ende des Autoklavier-Zyklus ein. Nun kann das Objekt aus der Autoklave herausgenommen werden und ist sofort wieder einsatzbereit.

Bildquelle ist der Fotograf Alexander Raths – Fotolia

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